Ralph Richardson            

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Biography Ralph Richardson                                    English

                                                                                  
Geb. 13. Dezember 1936
Nach kaum zwei Jahren Panyard-Erfahrung, Sundown und Second Spring in San Juan, hatte Ralph - relativ jung - Trinidad verlassen. Zu jener Zeit war Steelpan spielen verpönt, von den Eltern gar verboten. Sechs Jahre lang arbeitete er als Koch auf einem Schiff unter norwegischer Flagge, und liess sich dann in London nieder. An seiner ersten Arbeitsstelle auf dem Festland baute er Gas-Heizgeräte zusammen. Sein Freund Gary Chang (Trinidad Chinese) wurde sein Musik Lehrer. Ralph spielte in verschiedenen Bands als E-Bass-Spieler und amtete als Studio-Musiker. Er war Mitgründer der erfolgreichen Steelband mit dem Namen Batti Mamzelle. Er arrangierte den Soundtrack A Bigger Splash für die Band Sucuja. Einer seiner jungen Schüler und Spieler dort war Tamla Batra.

Batti Mamzelle 1973, here too see with Huw Lloyd LangtonIrwin Clement Caribbean Steelband London 1963 - Ralph on the right hand sideNach 20 Jahren erhielt er einen Job als Bassist in einem Club in München. Nachdem er innerhalb eines Tages 8 Stücke auf dem Double Tenor lernte, wurde er zum Steelpan-Spieler der Band ernannt. Er arrangierte, komponierte und spielte für verschiedene damals grosse Namen, und machte eine Tour nach Deutschland. Er schrieb ein paar Stücke die sehr gut ankamen: Make Love, I See The Light etc. und spielte für Elton John, Cliff Richard, The Hollies, Boney M, Fleetwood Mac und andere, ausser Pan auch Congas, Timbales und E-Bass. Er kam auch in musikalischen Kontakt mit Eddy Grant und Stevie Wonder.

Später ging er zurück nach Trinidad, kam aber bald darauf durch die Bekanntschaft mit John Zürcher in die Schweiz. Zuerst als Tuner, später aber auch als Steelpan-Lehrer. Er machte Projekte mit Rolf Wekemann, Franco Giorgetti (einer der Schweizer Pioniere) und Joe Klingelhoffer (Posaunist im Tonhallen Orchester).

Ralph in the Army - "Soldier Entertaining Band" in VietnamJetzt ist Ralph seit vielen Jahren in der Schweiz. Er ist einer der ganz wichtigen Köpfe in der Entwicklung der Schweizer
Szene. Evolution und Phase One (1981, damals die wohl mit Abstand erfolgreichste Steelband in der Schweiz) waren seine Bands. Er hat auch viele so genannte 3-piece Gigs gemacht, und 1986 bis 1988 gab es die mit 4 Musikern besetzte Band Loud and Proud mit E-Bass, in der Ralph am Tenor spielte. Er hatte eines der ersten Steelband Festivals im Neumarkt Theater auf die Beine gestellt, Herrliberg (1990) war ein weiteres. Drei Zürcher Fasnachtsprojekte gingen mit bis zu 70 Teilnehmern über die Bühne, Calypsonian Mighty Sparrow folgte seiner Einladung in die Schweiz (Calypso und Steelpan Festival Oerlikon 1992) und mit der CD A Touch of Class hatte er in Schlieren wieder auf seine Arrangements und Musik aufmerksam gemacht.
 
Viele heutige Spieler gingen bei ihm zur Schule, und in vielen Schweizer Bands hatte er unterrichtet: Fassination, Fire Fighters, Sandflöö, Steel & Trash, Steel Magic, ABB Lehrlings-Steelband und einige andere - heute arbeitet er speziell mit der Pfanne Steel Band, Off Beat und mit Kindern und erwachsenen Anfängern in Workshops. Am meisten liegt ihm aber die Arbeit mit Jugendlichen am Herzen.

Was Ralph auszeichnet ist sein spezieller Stil zu arrangieren, zu schleifen und zu verändern. Bis es soweit ist, dass er zufrieden ist, braucht es Zeit. Ralph ist jedenfalls keiner der mit fertigen Stücken kommt und ein einfaches Schema vorgibt.  

Was Ralph's Persönlichkeit auszeichnet,  ist  seine direkte, ehrliche Art, sein Schalk, sein spezielles Lachen und sein 100%iger Einsatz für die Sache.
 

Instruments, Accessories, Blendings

Seit vielen Jahren ist Ralph kompetenter Partner wenn es um Steelpan geht. Er ist selber Berufsmusiker und weiss deshalb auf was es ankommt! Er bietet seriöse Beratung, qualitativ hoch stehende Produkte, nach dem Verkauf den nötigen Service und dies alles zu äusserst fairen Preisen.

For you it is not that important to have the biggest store.
At the end of the day it is better to have the best deal - and this is our strongest argument.
» Instruments

Workshops

Mit viel Spass und Freude lernen AnfängerInnen die verschiedenen Instrumente kennen und üben, während des Spielens aufeinander zu hören. Beinahe unbewusst lernen sie etwas über Harmonien, verschiedene Rhythmen, ja sogar Mathematik. Bereits 580-500 v. Chr. hatte der griechische Philosoph Pythagoras die Musik auf eine andere Art und Weise entdeckt. Er war der erste, der die Intervalle durch Verhältnisse ganzer Zahlen gemessen hat. Diese passt auch in die von Pythagoras überlieferte Zahlenphilosophie, nach der die gesamte Welt durch Zahlen - insbesondere 1,2,3,4 - geordnet ist. Auf der Steelpan werden solche mathematischen Zusammenhänge sichtbar gemacht.

Music makes you and your kids smarter, because music can stimulate brain development. It affects the spatial, temporal reasoning that underlies math, engineering and even chess. Listening to music helps trillions of brain connections to develop. Just play pan, it certainly can't hurt.
» Workshops
 
  


 

 

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